Die Träume des Herrn Bach

Ist eine Filmidee die sich 8 Tage aus dem Leben von Johann Sebastian Bach im Jahre 1727 herausgreift, um anhand dieser Zeitspanne sein zwiespältiges Verhältnis zur Messestadt einmal näher zu beleuchten.
Ein skurriles historisches Sittengemälde, eine Tickfilmmilieustudie voller Musik und Komik. Auf durchaus unterhaltsame Weise soll das Leben in der Thomasschule und das Familien- und Arbeitsumfeld des Kantors der ersten Jahre in Leipzig, wiedergespiegelt werden.
Wie ist es wenn man ein Genie ist, ständigem Stress ausgesetzt ist, in einer baufälligen Schule lebt und ein Leben als unzufriedener Angestellter der Stadt fristet? Wie schafft man es, eine Großfamilie, einen Sängerchor nebst Musikern, einen dichten Lehrplan und eine stetige Musikproduktion zu managen? Ärger, Zeitmangel, Missgunst, schlechte Arbeitsbedingungen und vor allem die ewige Frage nach halbwegs brauchbaren Mitarbeitern macht das Thema zweifelos zeitlos.
Bach muss die Tücken des Alltäglichen bewältigen und gleichzeitig seinem eigenen künstlerischen Anspruch gerecht werden. Zerissen zwischen einer stetig anwachsenden Familie und einer quirligen, zu Teil sehr unmusikalischen Rasselbande von Thomanern, versucht er auch in dieser Woche mit allem Trubel die Probleme halbwegs zu meistern.

Bisherige Förderung erhielt das Projekt durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Momentan ist zunächst nur ein Animationskurzfilm zu dem Thema in Planung.
Desweiteren ist 2012 im Bachmuseum eine umfangreiche Ausstellung zu dem Thema in Vorbereitung.